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Chris Froome nimmt die letzte Woche der Spanien-Rundfahrt als Leader in Angriff. Der Brite führt nach der 15. Etappe und der Bergankunft in Sierra Nevada mit 61 Sekunden Vorsprung vor Vincenzo Nibali.

Am Sonntag in der rund 30 km langen Schlusssteigung hinauf zum 2510 m hohen Alto Hora de la Mora sah sich Froome zwar von zahlreichen Konkurrenten herausgefordert. Doch behielt der vierfache Tour-de-France-Sieger die Angreifer um Alberto Contador und Miguel Angel Lopez dank seinen starken Helfern vom Team Sky jederzeit unter Kontrolle.

Die Ziellinie gleich oberhalb der Skistation in der Sierra Nevada überquerte Froome als Fünfter, mit 47 Sekunden Rückstand auf Lopez. Der 23-jährige Kolumbianer, 2016 Sieger der Tour de Suisse, hatte vier Tage zuvor schon die 11. Etappe hinauf zur Sternwarte von Calar Alto gewonnen. Nun sah Lopez seinen Effort - er reagierte 27 km vor dem Ziel als Einziger bei Contadors Attacke - erneut belohnt. Der spanische Routinier hingegen wurde von Froome und Co. wieder eingeholt und am Ende gar noch um 40 Sekunden distanziert.

Zufriedener Froome

Froome führt in der Gesamtwertung bei sechs noch ausstehenden Etappen mit 61 Sekunden Vorsprung vor Vincenzo Nibali. "Es fühlt sich toll an, wie das heute gelaufen ist. Vor allem, dass ich derzeit drei Trikots halte", sagte Froome, der auch in der Punkte- und Kombinations-Wertung führt. "Mein Team war heute unglaublich."

Nibali hatte 13 km vor dem Ziel ebenfalls die Offensive gesucht, doch er konnte sich nicht entscheidend absetzen und liess sich wieder einholen. Am Ende büsste Nibali gar noch sechs Sekunden auf den souveränen Leader ein. Der Russe Ilnur Sakarin, in der Sierra Nevada Etappenzweiter mit 36 Sekunden Rückstand, verbesserte sich in den 3. Gesamtrang (2:08 zurück). Lopez liegt als Sechster noch knapp drei Minuten hinter Froome zurück.

Nun 40 km langes Zeitfahren

Nach dem zweiten Ruhetag folgt am Dienstag das lange Zeitfahren über 40,2 vorwiegend flache km in Logroño. Für die Konkurrenten von Froome wird es darum gehen, den Zeitverlust möglichst in Grenzen zu halten. In der Vergangenheit sorgte der zweimalige Olympia-Dritte in dieser Disziplin bei solchen Gelegenheiten oftmals für eine Vorentscheidung im Kampf um den Gesamtsieg.

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SDA-ATS