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Die ETH Zürich und der Technologiekonzern IBM wollen die Schweizer Forschung in Nanotechnologie weiter vorantreiben. Dafür haben sie am Dienstag in Rüschlikon ZH ein neues Forschungszentrum eingeweiht. Die Türen dazu stehen vielen Nutzern offen.

Die Eidg. Technische Hochschule (ETH) Zürich habe sich für eine zehnjährige, strategische Partnerschaft mit der IBM entschieden, sagte Roland Siegwart, Vizepräsident Forschung und Wirtschaftsbeziehungen an der ETH Zürich, am Dienstag vor den Medien in Rüschlikon ZH. "Die Partnerschaft wird uns helfen, im Feld noch besser zu werden".

Für die ETH werden vorerst zwei Professoren und eine Professorin in Rüschlikon arbeiten. Zählt man Doktoranden und Assistenten mit, werden im ersten Jahr rund 30 ETH-Angestellte am Forschungszentrum tätig sein, wie Dimos Poulikakos, Koordinator Nanotechnologie-Zentrum bei der ETH Zürich, ausführte.

Angestrebt werde zudem eine Partnerschaft mit der Eidg. Materialprüfungsanstalt (EMPA), anderen Fachhochschulen und kleinen sowie mittleren Unternehmen (KMU). Diese müssen allerdings Geschäftspartner von der ETH oder der IBM sein, um Zugang zum neuen Gebäude zu erhalten.

Insgesamt kostete das neue Forschungszentrum 90 Millionen Franken. Zwei Drittel davon fallen für Baukosten an, diese trägt die IBM. Die restlichen 30 Millionen Franken teilen sich die ETH und die IBM. Sie übernehmen je die Hälfte der Kosten, wie Paul Seidler, Koordinator Nanotechnologie-Zentrum bei IBM, sagte.

Experimente ohne externe Einflüsse

Das neue Gebäude erstreckt sich gemäss Seidler auf vier Ebenen über eine Fläche von rund 6500 Quadratmetern. Neben einem 950 Quadratmeter grossen Reinraum beinhaltet es auf insgesamt rund 250 Quadratmetern zudem sechs spezielle Laborräume, die so genannten Noise-free-Labs. Darin können extrem empfindliche Messungen und Experimente durchgeführt werden, ohne dass externe Einflüsse wie Vibrationen oder Magnetfelder die Arbeiten stören.

Direkt unter den Laborräumen verläuft der Eisenbahntunnel Thalwil-Zürich und in unmittelbarer Umgebung befindet sich die Autobahn. Um etwa mit einem Elektronenstrahl zu arbeiten, brauche man aber eine ultrastabile Umgebung, sagte Emanuel Lörtscher, Projektleiter Noise-free-Labs bei IBM, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur SDA.

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