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EU belegt Banken mit Millionenbussen wegen Zinsabsprachen

EU-Kommissarin Margrethe Vestager hat die Ermittlungen gegen ein Bankenkartell wegen Zinsmanipulationen abgeschlossen.

KEYSTONE/AP/THIERRY MONASSE

(sda-ats)

Wegen des Skandals um Zinsmanipulationen hat die EU-Kommission eine Strafe von insgesamt 485 Millionen Euro gegen die Banken Crédit Agricole, HSBC und JPMorgan Chase verhängt.

Dies teilte EU-Kommissarin Margrethe Vestager am Mittwoch in Brüssel mit. Es geht um die Manipulation des Referenzzinssatzes Euribor durch ein Kartell von Grossbanken in den Jahren 2005 bis 2008.

Die UBS und Barclays hatten den Behörden von den Vorgängen erzählt. Deswegen profitieren die grösste Schweizer Bank und das Londoner Finanzinstitut von einer Kronzeugenregelung. Andere Banken, darunter auch die Deutsche Bank, hatten 2013 einen Vergleich akzeptiert.

Die drei nun mit Bussgeldern belegten Häuser hatten sich dem aber nicht angeschlossen. Mit der Entscheidung der Kommission seien die Ermittlungen gegen das Kartell beendet, erklärte Vestager.

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