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Die EU-Fischquoten für das kommende Jahr stehen weitgehend fest. Umweltschützer pochen zwar auf mehr Schonung beim Fischfang, loben die EU aber für ihre Fortschritte.

Die EU-Staaten schonten die Fischbestände stärker als in der Vergangenheit, kommentierte die Umweltorganisation WWF. Viele Nordsee-Bestände hätten die rabenschwarzen Jahre hinter sich und seien mittlerweile auf sichere Grösse angewachsen, erklärte Stella Nemecky von der Organisation. Sie sprach von einem Erfolg des Umdenkens in der Fischereipolitik, "für das wir jahrelang gekämpft haben".

Die EU-Staaten hatten sich am Dienstagabend in Brüssel auf Fischfangmengen für das kommende Jahr für die Nordsee, den Nordostatlantik und das Schwarze Meer geeinigt. Insbesondere für die Nordseefischer bleiben aber noch Unsicherheiten.

Verhandlungen mit Norwegen

Hier setzte die EU nur vorläufige Quoten fest. Denn diese Bestände bewirtschaftet sie gemeinsam mit Norwegen, Island und den Färöer Inseln. Die Verhandlungen mit diesen Partner laufen derzeit aber noch, insbesondere zwischen der EU und Norwegen hakt es.

Die Minister einigten sich ungewöhnlich rasch nach zwei Verhandlungstagen. In den vergangenen Jahren hatten die EU-Staaten in der Regel noch bis in die Morgenstunden um die Fangmengen gerungen.

EU-Fischereikommissarin Maria Damanaki sieht die unerwartete Einigkeit als Beleg für einen Schwenk in der europäischen Fischereipolitik hin zur Nachhaltigkeit. Die EU will ihre teils strapazierten Fischbestände in Zukunft schonender bewirtschaften. Den Rahmen dafür schafft die im Frühjahr beschlossene Fischereireform.

SDA-ATS