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Brüssel - In der Europäischen Union (EU) werden sechs Genmais-Sorten zugelassen. Die EU-Kommission gab am Mittwoch Grünes Licht für das "Inverkehrbringen" von Lebensmitteln oder Lebensmittelzutaten mit den genetisch veränderten Maissorten.
Sie stützte sich dabei auf die Beurteilungen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Die Zulassungen sind auf zehn Jahre beschränkt, können aber erneuert werden.
Bei den jetzigen Zulassungen geht es um verschiedene Sorten der Unternehmen Dow Agro Science, Pioneer sowie des US-Unternehmens Monsanto und des Basler Agrochemie-Konzerns Syngenta. Bei Syngenta ist der genetisch veränderte Mais der Sorte Bt11 betroffen, wobei es hier um die Erneuerung der Zulassung ging.
Die Kommission musste den Entscheid zu den Genmais-Sorten fällen, nachdem Ende Juni im Rat der EU-Agrarminister die benötigte qualifizierte Mehrheit nicht zustande gekommen war. Wenn sich die Minister der 27 EU-Staaten nicht einigen können - was im Fall der Zulassung von Genmais schon mehrmals der Fall war - obliegt der definitive Beschluss der EU-Kommission.
Der Beschluss beruht auf dem wissenschaftliche fundierten Zulassungsverfahren der EFSA. Während dieses Verfahren auf EU-Ebene beibehalten werden soll, möchte die Kommission künftig jeden EU-Staat selbst entscheiden lassen, ob er die Erlaubnis zum Anbau von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) geben will oder nicht.

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SDA-ATS