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Brüssel - Die EU-Kommission warnt vor einer "unhaltbaren Lage" bei den Renten. Wenn die Menschen in Zukunft nicht länger arbeiteten, drohten entweder Altersarmut oder ein untragbarer Anstieg der Rentenausgaben.
"Wir leben alle länger, und es gibt weniger Geburten", sagte EU-Beschäftigungskommissar László Andor am Mittwoch vor den Medien in Brüssel. Bis 2060 werde sich die Zahl der Personen im Ruhestand gegenüber jenen, die arbeiteten verdoppeln. "das ist auf die Dauer einfach nicht tragbar", so Andor.
Auf der Basis eines "Grünbuchs" sucht die EU-Kommission nun nach Lösungen für diese Situation. Nachdem die meisten Mitgliedstaaten ihre Vorsorgesysteme während des letzten Jahrzehnts verändert hätten, müsse nun der EU-Rahmen einer gründlichen Prüfung unterzogen werden, hält die Kommission fest.
Allerdings kann Brüssel den 27 EU-Mitgliedstaaten nicht vorschreiben, wie sie ihr Rentenproblem lösen sollen. Die Verantwortung liegt in diesem Bereich bei den einzelnen EU-Ländern. Die Rolle und Vorrechte der Mitgliedstaaten sollten nicht in Frage gestellt werden, "es gibt kein ideales, universelles Rentenmodell", heisst es im Bericht weiter.
Problemfelder - Rentenalter 70?Zwei Problemfelder werden aber angeschnitten: Bezüglich "Altersquotient" stehen momentan jeder Person über 60 vier Personen im erwerbsfähigen Alter gegenüber. Dieses Verhältnis wird nach Schätzungen bis 2060 auf eins zu zwei sinken. Dazu kommt der langjährige Trend im Arbeitsmarkt, wonach die Vollzeitarbeit später beginnt und der Ruhestand früher beginnt.
Wenn sich dieser Trend nicht ändere, werde die Situation unhaltbar, so die Kommission. "Wir stehen vor der Wahl, entweder im Ruhestand über weniger Einkommen zu verfügen, höhere Rentenbeiträge zu zahlen oder mehr und länger zu arbeiten", sagte Andor.

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SDA-ATS