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EU-Kommission will sich nicht in Wahlkampf ziehen lassen

Dieser Inhalt wurde am 31. Oktober 2009 - 17:31 publiziert
(Keystone-SDA)

Brüssel - Die EU-Kommission hat den russischen Regierungschef Wladimir Putin vor Angstmacherei in der Frage der russischen Gaslieferungen nach Europa gewarnt. Sie reagierte damit auf Äusserungen Putins vom Freitag.
Der russische Premier hatte erklärt, dass die Ukraine offenbar wieder vor Zahlungsschwierigkeiten stehe und deshalb russische Gaslieferungen in die Ukraine und den Westen bedroht seien. Diese Äusserungen seien "Teil des Wahlkampfes in der Ukraine", sagte ein Kommissionssprecher in Brüssel.
"Wir lassen uns nicht in den Wahlkampf ziehen und es kann nicht sein, dass Europas Bürger wegen eines potenziellen Konflikts zwischen Russland und der Ukraine leiden." In der Ukraine finden im Januar Präsidentschaftswahlen statt, pro-russische und pro-westliche Kräfte stehen sich dabei gegenüber.
Im Januar dieses Jahres waren die russischen Gaslieferungen in mehrere europäische Länder wegen eines Streits zwischen Moskau und Kiew zwei Wochen lang ausgeblieben. Dies hatte in einigen EU-Staaten zu massiven Problemen geführt.

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