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Die falschen CO2-Werte führten in diversen EU-Ländern zu Steuerausfällen in Milliardenhöhe. (Archiv)

KEYSTONE/AP/MICHAEL PROBST

(sda-ats)

Die Abgastricks der Autohersteller reissen nach einer Studie im Auftrag der Grünen Milliarden-Löcher in die Steuerkassen. Allein 2016 hätten elf EU-Staaten knapp 11,3 Milliarden Euro verloren.

Deutschland seien in jenem Jahr knapp 1,2 Milliarden Euro an Kfz-Steuereinnahmen entgangen. Die Autos seien auf Basis falscher CO2-Werte besteuert worden, hiess es in der am Samstag veröffentlichten Studie im Auftrag der Grünen-Fraktion im Europäischen Parlament.

Zwischen den Jahren 2010 und 2016 beliefen sich die Steuerausfälle der Studie zufolge auf insgesamt gut 46 Milliarden Euro - davon entfielen gut 4 Milliarden Euro auf Deutschland.

Die Kfz-Steuer richtet sich in Ländern wie Deutschland auch nach dem Ausstoss von klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2). Weil Abgaswerte häufig zu niedrig angeben wurden, sind dem Staat der Studie zufolge Milliarden entgangen. Zuvor hatte die "Süddeutsche Zeitung" darüber berichtet.

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SDA-ATS