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Brüssel - Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Südkorea ist unter Dach und Fach. Das sei eine freudige Nachricht, sagte der belgische Aussenminister Steven Vanackere im Namen des EU-Ratsvorsitzes am Donnerstag in Brüssel.
Das Abkommen mit Südkorea sei das erste von vielen bilateralen Abkommen zwischen der EU und Asien, so Vanackere. Die EU-Aussenminister besiegelten die Einigung am Rande des EU-Gipfels. Das Abkommen soll am 1. Juli 2011 provisorisch in Kraft treten. Offiziell unterzeichnet wird es am 6. Oktober beim EU-Südkorea-Gipfel.
Italien hatte fast bis zuletzt die Zustimmung verweigert, da es die Konkurrenz aus Asien im Automobilsektor fürchtete. Vanackere lobte den Kompromiss, der nun erreicht worden sei. Dieser besteht darin, dass das Abkommen statt im Januar 2011 erst im Juli des nächsten Jahres zum Tragen kommt.
Südkorea ist schon jetzt der viertwichtigste Handelspartner der EU. Koreanische Verbraucher kaufen jedes Jahr europäische Waren im Wert von 25 Milliarden Euro, wie die Deutsche Presseagentur dpa schreibt.
Das neue Freihandelsabkommen soll das jährliche Handelsvolumen zwischen beiden Seiten noch um rund 19 Mrd. Euro erhöhen. Vorgesehen ist, dass europäische Warenexporteure jährlich 1,6 Mrd. Euro an Zöllen sparen. Die EU verzichtet auf 1,1 Mrd. Euro an Zöllen für Importe aus Südkorea.

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SDA-ATS