Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Der japanische Premierminister Shinzo Abe (Mitte) hat am Dienstag das Freihandelsabkommen mit der EU unterzeichnet. Für die EU sind EU-Ratspräsident Donald Tusk (links) und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker (rechts) nach Tokio gereist.

KEYSTONE/AP Pool AFP/MARTIN BUREAU

(sda-ats)

Die EU und Japan haben am Dienstag in Tokio ihr seit Jahren ausgehandeltes Freihandelsabkommen (Jefta) unterzeichnet. "Heute ist ein historischer Tag", erklärten EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und der japanische Regierungschef Shinzo Abe.

Das Abkommen soll im kommenden Jahr in Kraft treten und 99 Prozent aller Zölle zwischen den beiden Wirtschaftsräumen beseitigen. Mit der Unterzeichnung inmitten des Handelsstreits mit den USA setzen die EU und Japan auch ein Zeichen gegen Protektionismus.

"Wir feiern die Unterschrift unter ein sehr ehrgeiziges Abkommen zwischen zwei der grössten Volkswirtschaften der Welt", liessen die beiden Spitzenpolitiker verlauten.

Japan ist ein sehr interessanter Absatzmarkt für europäische Unternehmen. Zusammen zählen die EU und Japan mehr als 600 Millionen Einwohner.

Die EU beziffert die Einsparungen durch das Abkommen für EU-Exporteure auf jährlich rund eine Milliarde Euro. Aufgrund der Grösse des japanischen Marktes mit 127 Millionen Menschen erwartet Brüssel einen deutlichen Anstieg der Exporte. Kritiker warnen hingegen davor, dass Umwelt- und Konsumentenschutzstandards künftig kaum mehr verbessert werden könnten.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS