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Der Euro ist zu Beginn des neuen Jahres auf den tiefsten Stand seit viereinhalb Jahren gefallen. Die Aussicht auf ein weiteres Öffnen der Geldschleusen durch die Europäische Zentralbank (EZB) habe die Gemeinschaftswährung belastet, hiess es aus dem Handel.

Am Freitagmorgen rutschte der Euro auf 1,2035 US-Dollar und erreichte damit den tiefsten Stand seit Juni 2010. Die EZB hatte den Referenzkurs zuletzt am Mittwoch auf 1,2141 (Dienstag: 1,2160) Dollar festgelegt.

EZB-Chef Mario Draghi bekräftigte in einem Interview des "Handelsblatts" noch einmal die Bereitschaft zu weiteren Massnahmen der Notenbank im Kampf gegen eine zu niedrige Inflation. "Das Risiko, dass wir unser Mandat der Preisstabilität nicht erfüllen, ist höher als vor sechs Monaten", sagte er.

Die EZB sei deshalb in technischen Vorbereitungen, "um den Umfang, das Tempo und die Zusammensetzung unserer Massnahmen Anfang 2015 zu verändern, sollte dies notwendig werden, um auf eine lange Periode zu niedriger Inflation zu reagieren".

Nach Einschätzung von Experten ist der Kauf von Staatsanleihen durch die EZB dabei nur noch eine Frage der Zeit. Während die Eurozone damit auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik zusteuert, verfolgt die US-Notenbank Fed seit geraumer Zeit eine Straffung. Die Aussicht auf eine erste Zinserhöhung in den USA nach der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise beflügelt den Dollar und setzt den Euro im Gegenzug immer stärker unter Verkaufsdruck.

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SDA-ATS