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Europa will am UNO-Klimagipfel "mit einer Stimme" sprechen

Dieser Inhalt wurde am 23. November 2009 - 12:01 publiziert
(Keystone-SDA)

Brüssel - Zwei Wochen vor Beginn des Weltklimagipfels sind die europäischen Umweltminister in Brüssel zu abschliessenden Beratungen über eine gemeinsame Verhandlungsposition zusammen gekommen.
Europa spreche in den Weltklimaverhandlungen "mit einer Stimme". "Wir wollen heute deutlich machen, dass wir uns für den Erfolg von Kopenhagen einsetzen", sagte der deutsche Umweltminister Norbert Röttgen. Angesichts der stockenden Weltklimaverhandlungen könne dieses Zeichen "gut gebraucht werden".
Auch wenn es schon seit längerem nicht mehr darum gehe, in Kopenhagen zu einem rechtsverbindlichen Klimavertrag zu kommen, so müssten dort doch in den wichtigsten Punkten "die Würfel fallen", hielt er zudem fest.
"Kopenhagen muss ein Erfolg werden. Ein Scheitern hätte zur Folge, dass wir katastrophale Folgen weltweit zu erdulden hätten". Das Ziel müsse erreicht werden, die Erderwärmung bis 2050 auf zwei Grad zu begrenzen. 80 bis 95 Prozent der Kohlendioxid-Einsparungen müssten die Industriestaaten tragen.
Die internationale Staatengemeinschaft will sich vom 7. bis 18. Dezember im Rahmen der Vereinten Nationen auf die Grundzüge eines neuen Weltklimaabkommens einigen. Der rechtsverbindliche Vertrag soll in den Folgemonaten ausgehandelt werden.
Die EU fordert, dass die Kopenhagener Übereinkunft politisch verbindlich sein und ambitionierte Reduktionsziele und Finanzzusagen an die Dritte Welt enthalten soll. Dagegen regt sich Widerstand in den USA und China.

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