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Der EVP-Kandidat Marc Jost zieht sich aus dem Rennen um den freien Berner Ständeratssitz zurück. Er verzichtet auf die Stichwahl am 6. März, wie seine Partei am Montag mitteilte.

Die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler wolle den freien Ständeratssitz mit einer Person aus den grossen Parteien besetzen, begründet die EVP in einer Mitteilung vom Montag den Rückzug.

Ausserdem verfüge die Partei nur über sehr knappe finanzielle Mittel. Da nur polarisierende Kandidaturen eine Chance hätten, empfiehlt die EVP-Geschäftsleitung für den zweiten Wahlgang Stimmfreigabe.

EVP-Kandidat Jost kam im ersten Wahlgang vom Wochenende auf einen Stimmenanteil von 7,8 Prozent und lag damit deutlich hinter den Kandidaten von SVP, SP und FDP. Angesichts des minimen Budgets von 10'000 Franken sei das aber ein "sehr gutes Resultat", befand die EVP.

In der Stichwahl dabei sind Adrian Amstutz (SVP) und Ursula Wyss (SP). Amstutz erzielte am Sonntag von den vier Kandidierenden das beste Ergebnis. Auf dem zweiten Platz landete Wyss.

Fragezeichen um Markwalder

Einen deutlichen Rückstand handelte sich FDP-Kandidatin Christa Markwalder ein. Noch ist offen, ob sie zum zweiten Wahlgang antritt. Die Freisinnigen wollen den Entscheid am Dienstag bekannt gegeben. Die Wirtschaftsverbände sähen am liebsten eine bürgerliche Einerkandidatur.

Sollte Markwalder nicht mehr antreten, müssen sich allen voran die Mitteparteien die Gretchenfrage stellen: Amstutz oder Wyss? Denn der stramme SVP-ler Amstutz eckt in liberaleren Kreisen durchaus mal an.

Wer auch immer am 6. März gewählt wird kann sich nicht ausruhen, denn bereits im kommenden Herbst gilt es, den Sitz bei den eidgenössischen Wahlen erneut zu verteidigen.

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SDA-ATS