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Paris - Im Zusammenhang mit der Affäre um illegale Parteispenden in Frankreich ist der frühere Bürochef und stellvertretende Wahlkampf-Chef von Staatspräsident Nicolas Sarkozy, Laurent Solly, von der Polizei vernommen worden.
Solly sei "als Zeuge" befragt worden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag aus mit den Ermittlungen vertrauten Kreisen. Dabei sei es um die Umstände gegangen, unter denen der Vermögensverwalter der L'Oréal-Milliardärin Liliane Bettencourt, Patrice de Maistre, in die Ehrenlegion aufgenommen wurde.
Solly war von 2005 bis 2007 Sarkozys Bürochef, als dieser das Amt des Innenministers innehatte. Er gehört inzwischen der Direktion des Fernsehsenders TF1 an.
In der Affäre um illegale Parteispenden war zuvor Arbeitsminister Eric Woerth erneut in Bedrängnis geraten. Der enge Vertraute Sarkozys gestand ein, dass er sich 2007 für die Aufnahme de Maistres in die französische Ehrenlegion eingesetzt habe.
Dem Arbeitsminister und ehemaligen UMP-Schatzmeister wird im Zusammenhang mit den Affären um die L'Oréal-Milliardärin Liliane Bettencourt unter anderem vorgeworfen, im Jahr 2007 eine illegale Parteispende von de Maistre für den Wahlkampf von Sarkozy angenommen zu haben.
Dies bestreitet Woerth nach wie vor. Regierungschef François Fillon erklärte, sein Arbeitsminister sehe sich derzeit einer "inakzeptablen Verleumdungskampagne" gegenüber, und sprach Woerth erneut sein Vertrauen aus.

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SDA-ATS