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Ein Mitarbeiter der nationalen Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internet-Kriminalität (KOBIK) fahndet in seinem Büro in Bern nach illegaler Pornografie im Internet. Der ehemalige Gemeindepräsident von Berneck SG wird sich wegen Pornografie vor Gericht verantworten müssen. (Symbolbild)

KEYSTONE/MARTIN RUETSCHI

(sda-ats)

Der ehemalige Gemeindepräsident von Berneck SG muss sich wegen Pornografie vor Gericht verantworten. Die St. Galler Staatsanwaltschaft beantragt für den heute 55-Jährigen eine unbedingte Freiheitsstrafe von einem Jahr.

Die Strafuntersuchung sei abgeschlossen und der Fall ans Kreisgericht Rheintal überwiesen worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit. Die Anklage lautet auf mehrfache Pornografie.

Der frühere Gemeindepräsident von Berneck war im Mai 2014 verhaftet und in Untersuchungshaft gesetzt worden. Über den Grund wurde im Rheintaler Dorf anfänglich gerätselt. Nicht einmal die übrigen Mitglieder des Gemeinderats waren informiert.

Einen Monat später liess der Gemeindepräsident die Öffentlichkeit über eine Kommunikationsagentur wissen, dass gegen ihn ein Strafverfahren wegen Internet-Pornografie laufe. Er trat auf Ende Juli 2014 zurück.

Abgekürztes Verfahren

Im Strafverfahren wurden mehrere Rechtshilfeersuchen an andere Staaten gestellt, wie es in der Mitteilung der Staatsanwaltschaft heisst. Inzwischen seien sämtliche Verfahrenshandlungen abgeschlossen.

Die Anklage erfolgt im abgekürzten Verfahren. Die Staatsanwaltschaft beantragt gegen das ehemalige Gemeindeoberhaupt eine unbedingte Freiheitsstrafe von zwölf Monaten. Der Vollzug soll zu Gunsten einer ambulanten Therapie aufgeschoben werden.

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SDA-ATS