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Madrid - Der ehemalige Militärchef der baskischen Untergrundorganisation ETA ist am Montag zu 83 Jahren Haft verurteilt worden. Es ist die erste Verurteilung eines ETA-Terroristen, seit die Organisation am 5. September eine "Waffenruhe" verkündete.
Der Nationale Gerichtshof sprach Gorka Palacios schuldig, im Juli 2001 bei einem Bombenanschlag in Madrid einen Polizisten getötet zu haben. Der Sprengsatz war vor einem Gebäude des Justizministeriums deponiert worden.
Palacios hatte sich 1996 der ETA angeschlossen. 2003 wurde er in Südfrankreich gefasst. Damals befehligte er als Militärchef die Terrorkommandos der Organisation.
Dem 35-Jährigen werden mehrere weitere Anschläge zu Last gelegt, bei denen auch ein General und ein konservativer Kommunalpolitiker starben. Die Prozesse für diese Morde stehen noch aus. Die ETA kämpft seit mehr als 40 Jahren für ein unabhängiges Baskenland und hat in dieser Zeit fast 850 Menschen getötet.

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SDA-ATS