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Kroatinnen und Kroaten zünden Kerzen an für den früheren Militärkommandanten und verurteilten Kriegsverbrecher Slobodan Praljak, der vor dem UNO-Kriegsverbrechertribunal Suizid beging.

KEYSTONE/EPA/ANTONIO BAT

(sda-ats)

Der bosnisch-kroatische Ex-Militärkommandant Slobodan Praljak ist durch das Gift Zyankali gestorben. Wie die niederländische Staatsanwaltschaft am Freitagabend mitteilte, starb Praljak an Herzversagen, ausgelöst durch Zyankali.

Praljak hatte am Mittwoch während einer Urteilsbestätigung durch das UNO-Tribunal für das ehemalige Jugoslawien aus einer kleinen Flasche getrunken und war wenig später gestorben.

"Die vorläufigen Ergebnisse des toxikologischen Tests zeigten, dass Herr Praljak eine Konzentration von Zyankali im Blut hatte", erklärte die niederländische Staatsanwaltschaft.

Weiterhin rätseln die Ermittler, wie Praljak an die Chemikalie kommen konnte und wie er das Giftfläschchen trotz der strengen Sicherheitsauflagen in das Gericht schmuggeln konnte.

Praljak hatte am Mittwoch zunächst lautstark protestiert, als das UNO-Tribunal in Den Haag in dem Berufungsverfahren die 20-jährige Haftstrafe gegen ihn bestätigte. Dann zückte er ein braunes Fläschchen und trank es aus. Wenig später starb er im Spital.

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