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Der frühere Präsident der Elfenbeinküste, Laurent Gbagbo, bleibt im Gewahrsam des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) im niederländischen Den Haag. Das teilte der ICC am Montag mit.

Auch wenn sich die politische Lage in seinem westafrikanischen Heimatland beruhigt habe, sei dies weiterhin "notwendig, um das Erscheinen von Herrn Gbagbo vor Gericht sicherzustellen", hiess es. Auch solle so dafür gesorgt werden, dass Gbagbo "die Ermittlungen nicht behindert oder gefährdet".

Gbagbo befindet sich seit November 2011 im Gewahrsam des ICC. Er soll indirekt an Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Zuge gewaltsamer Auseinandersetzungen nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl in der Elfenbeinküste im November 2010 beteiligt gewesen sein.

Bei dem blutigen Machtkampf mit seinem Rivalen Alassane Ouattara, der inzwischen ivorischer Staatschef ist, wurden zwischen November 2010 und Mai 2011 mehr als 3000 Menschen getötet. Gbagbos Anwälte forderten zuletzt seine Freilassung unter Auflagen aus gesundheitlichen Gründen.

SDA-ATS