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Ein Gericht in Costa Rica hat den früheren Präsidenten des zentralamerikanischen Staates, Miguel Angel Rodríguez, wegen Bestechlichkeit zu fünf Jahren Haft verurteilt. Die Richter sprachen den 69-Jährigen am Mittwoch der "besonders schweren Korruption" schuldig.

Rodríguez, der von 1998 bis 2002 an der Spitze Costa Ricas stand, wurde demnach vom französischen Telekommunikationskonzern Alcatel geschmiert. Er soll illegale Provisionen in Höhe von umgerechnet mehr als 541'000 Euro kassiert haben. Die Staatsanwaltschaft hatte sieben Jahre Gefängnis gefordert.

Zusätzlich zu seiner Freiheitsstrafe darf Rodríguez in den kommenden zwölf Jahren kein öffentliches Amt ausüben, wie die vorsitzende Richterin Rosaura García sagte. Der ehemalige Präsident kann gegen das Urteil in Berufung gehen. Solange bleibt er unter Auflagen auf freiem Fuss.

Costa Rica darf er aber nicht verlassen. Neben Rodríguez wurden mehrere Regierungsbeamte und drei Unternehmer ebenfalls zu mehrjährigen Gefängnisstrafen verurteilt.

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SDA-ATS