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Das Landgericht München I hat das ehemalige Vorstandsmitglied der Bayerischen Landesbank, Gerhard Gribkowsky, am Mittwoch zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt. Gribkowsky habe beim Verkauf der Formel-1-Anteile der BayernLB von Formel-1-Chef Bernie Ecclestone 44 Mio. Dollar Schmiergeld kassiert und nicht versteuert.

Dies urteilte das Gericht am Mittwoch. Der ehemalige Spitzenbanker wurde deshalb wegen Bestechlichkeit in Tateinheit mit Untreue und Tatmehrheit der Steuerhinterziehung verurteilt.

Mit dem Strafmass blieb das Gericht unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die zehneinhalb Jahre Haft gefordert hatte. Die Verteidigung hatte auf eine konkrete Strafmassforderung verzichtet.

Gribkowsky hatte 2005 die Anteile der BayernLB an der Rennserie für 839 Mio. Dollar an den Investor CVC verkauft. Für diesen ganz im Sinn Ecclestones durchgeführten Verkauf hat er nach Auffassung des Gerichts vom Chef der Formel 1 insgesamt 50 Mio. Dollar gefordert und schliesslich rund 44 Mio. Dollar kassiert. Gribkowsky legte das Geld - ohne es in Deutschland zu versteuern - in Österreich in einer Stiftung an.

SDA-ATS