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Ex-Xamax-Präsident Tschagajew aus Untersuchungshaft entlassen

Bulat Tschagajew, Ex-Präsident des Fussballclubs Neuchâtel Xamax, ist am Freitag aus der Haft entlassen worden. Der Tschetschene war am 26. Januar in Untersuchungshaft gesetzt worden. Ihm werden ungetreue Geschäftsbesorgung und Urkundenfälschung vorgeworfen.

"Herr Tschagajew ist seit Freitag um 12 Uhr frei", sagte seine Anwältin Françoise Trümpy-Waridel zur Nachrichtenagentur sda. Sie bestätigte eine auf der Internetseite der Westschweizer Tageszeitung "Le Matin" publizierte Meldung.

Die Untersuchung gegen ihren Klienten gingen zwar weiter, aber es gebe keinen Grund mehr, die Untersuchungshaft zu verlängern, sagte die Anwältin. Der Ex-Xamax-Präsident musste jedoch Garantien abgeben, dass er das Land nicht verlässt.

Ende April war die Untersuchungshaft des Tschetschenen bis 31. Mai verlängert worden. Der Staatsanwalt hatte sich damals vorbehalten, eine weitere Haftverlängerung zu beantragen - abhängig vom Fortschritt der Untersuchungen. Darauf verzichtete sie nun.

Die Genfer Justiz hatte gegen den aus Tschetschenien stammenden Fussballclub-Besitzer am 7. November letzten Jahres eine Strafuntersuchung eröffnet. Am 26. Januar hatten die Genfer Behörden Tschagajew schliesslich in Untersuchungshaft gesetzt.

Anfang Februar übernahm die Neuenburger Justiz den Fall. Einer der Hauptgründe für diesen Entscheid war, dass der Geschäftssitz von Xamax in Neuenburg ist.

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