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Der Aussenhandel der Schweiz hat im dritten Quartal 2014 floriert: Sowohl die Exporte als auch die Importe nahmen gegenüber dem Vorjahr zu. Unter dem Strich erzielte die Schweiz in ihrer Handelsbilanz einen Rekordüberschuss von 7,7 Mrd. Franken.

Die Exporte wuchsen gegenüber dem Vorjahresquartal nominal um 3,6 Prozent auf 51,7 Mrd. Franken. Unter Ausklammerung der Teuerung resultierte real ein Plus von 1,8 Prozent, wie die Eidg. Zollverwaltung EZV am Dienstag mitteilte.

Dabei stieg die Nachfrage nach Schweizer Waren in jedem der drei grössten Abnehmerkontinente an. Das stärkste Wachstum verzeichneten die Ausfuhren nach Nordamerika mit 9 Prozent. Nach Asien wurde 5 Prozent mehr, nach Europa 3 Prozent mehr exportiert.

Während auch die Exporte in den Kontinent Afrika um 2 Prozent anstiegen, nahmen sie nach Ozeanien um 4 Prozent und nach Lateinamerika um 1 Prozent ab.

Exportwachstum in Mehrzahl der Branchen

Nach Branchen betrachtet konnten 8 der 10 wichtigsten Exportbranchen zulegen. Mit einer Einbusse von 9,2 Prozent setzte sich aber der seit vier Jahren andauernde Exportrückgang der Papier- und Grafischen Industrie fort. Ebenfalls leicht rückläufig entwickelten sich die Exporte der Maschinen- und Elektronikindustrie.

Das stärkste Wachstum verzeichneten dagegen die Bijouterie und Juwelierwaren, gefolgt von der Chemisch-Pharmazeutischen Industrie, den Exporten von Textilien, Bekleidung, Schuhe sowie der Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Die Uhrenindustrie wies mit 2,0 Prozent ebenfalls ein Wachstum auf. Nachdem die Exporte im August stagniert hatten, legten sie im September wieder zu.

Importwachstum dank höheren Preisen

Auch die Importe legten im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal zu. Dabei kauften die Schweizer mehr Waren aus praktisch allen Regionen. Am stärksten wuchsen die Importe aus Lateinamerika mit 20,4 Prozent.

Insgesamt stiegen die Einfuhren um 1,9 Prozent auf 44,0 Mrd. Franken. Aufgrund der höheren Preise, vor allem bei der Bijouterie, sanken sie real jedoch um 0,7 Prozent.

Während mehr Investitionsgüter, Rohstoffe und Halbfabrikate sowie Konsumgüter importiert wurden, nahmen die Käufe von Energieträgern um 12 Prozent ab. Laut der Zollverwaltung war dies jedoch teilweise durch die niedrigeren Preise bedingt.

Im September stiegen zuletzt zwar sowohl Importe als auch Exporte an. Jedoch ist dieser Anstieg auf einen zusätzlichen Arbeitstag gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen, wie die EZV erklärte. Um diesen Tag bereinigt sanken die Ausfuhren um 0,4 Prozent und die Einfuhren um 1,0 Prozent.

Saisonbereinigt zeigt der Trend der Exporte seit Mitte 2013 ein Wachstum an, während die Importe seit Ende 2013 eher stagnieren.

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SDA-ATS