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Kinder- und Krippenfreundliche Westschweiz: In der Schweiz gibt es grosse Unterschiede zwischen den gesamten Kosten, die bei der Fremdbetreuung anfallen. (Symbolbild)

KEYSTONE/AP/ECKEHARD SCHULZ

(sda-ats)

Die gesamten Kosten einer externen Kinderbetreuung variieren in der Schweiz deutlich. So zahlen alles in allem Familien in Altdorf gemäss einer Studie der Credit Suisse markant mehr als Familien in Genf für die Fremdbetreuung ihrer Kinder.

Die Grossbank hat dazu sowohl die Krippenkosten als auch die Steuerabzüge und Zulagen berücksichtigt. Am günstigsten fahren Eltern insgesamt in den Kantonen Wallis, Jura und Freiburg. Am teuersten wird es für Eltern in den Kantonen Basel-Stadt, Genf und Zürich.

Über die ganze Schweiz zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen der Romandie und der Deutschschweiz. So weisen die Westschweizer Kantone tendenziell höhere Familienzulagen, Krippensubventionen und Betreuungsabzüge auf und sind damit für Familien mit Fremdbetreuung insgesamt attraktiver als die Deutschschweiz. Am teuersten kommt in dieser Betrachtungsweise eine Fremdbetreuung in der Zentralschweiz.

Wie gross die finanziellen Unterschiede ausfallen können, zeigt die Credit Suisse an einer Modellrechnung. So zahlt eine Familie mit durchschnittlichem Einkommen für eine zweitägige Fremdbetreuung von zwei Kindern zwischen 3000 Franken im Kanton Bern bis zu 26'000 Franken im Kanton Uri pro Jahr. Ebenso stark variieren die maximalen Steuerabzüge für die Betreuungskosten. Diese reichen von 3000 Franken im Kanton Wallis bis zu 19'000 Franken im Kanton Neuenburg.

Unter dem Strich kann allein auf Grund dieser Faktoren eine Familie mit einem Wohnortswechsel viel Geld sparen. So könnte gemäss dieser Studie zum Beispiel eine Durchschnittsfamilie ihr frei verfügbares Einkommen um 12'000 Franken verbessern, wenn sie von Solothurn nach Utzenstorf (BE) umziehen würde.

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SDA-ATS