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Fabienne Schlumpf verpasst beim Diamond-League-Meeting in Paris ihren Schweizer Rekord in 9:22,01 Minuten nur knapp. Der Zürcher Oberländerin fehlen 36 Hundertstel zu einer neuen Bestmarke.

Das Feld in Paris war nicht zu vergleichen mit der Konkurrenz von Oslo, wo Schlumpf Mitte Juni Dritte geworden war und ihren Schweizer Rekord auf 9:21,65 Minuten gesenkt hatte. Diesmal waren die weltbesten Afrikanerinnen am Start, angeführt von der Weltrekordhalterin Ruth Jebet als Soldläuferin für Bahrain. Die Tempomacherin führte das Feld in drei Minuten über den ersten Kilometer - Schlumpf hatte in Oslo diese Marke in 3:10 Minuten passiert.

Die Schweizerin lief zunächst ganz hinten im Feld und arbeitete sich als beste Europäerin noch auf den 8. Rang vor. Bei angenehmen 20 Grad Celsius und Windstille zeigte Schlumpf einen technisch sauberen Lauf. Dieses Resultat wird ihr Mumm für das Trainingslager im Engadin geben, das nun ansteht. Den nächsten Wettkampf nach ihrem vierten Höhenblock in diesem Jahr wird die Schweizerin an den Weltmeisterschaften in London Anfang August bestreiten.

"Der verpasste Rekord nervt mich ein bisschen. Das wäre das Tüpfelchen auf dem i gewesen. Aber ich spare mir den Ausreisser noch oben für London auf", sagte die 26-Jährige. Den Wassergraben habe sie nicht immer sauber erwischt. "Wenn du an der Spitze läufst, ist das kein Problem. Aber mit Läuferinnen vor dir ist die Sicht auf die Hindernisse nicht immer frei. Das macht es schwieriger", fügte sie an. Die Olympia-Finalisten Schlumpf hat in diesem Jahr einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht. Mit Blick auf ihr Fernziel, eine Medaille an den Europameisterschaften 2018 in Berlin, liegt sie auf Kurs.

Den Sieg sicherte sich die Kenianerin Beatrice Chepkoech in 9:01,69 Minuten. Die Favoritin Jebet stürzte nach Rennhälfte am Wassergraben und musste sich mit dem 4. Rang begnügen.

SDA-ATS