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Die Steeplerin Fabienne Schlumpf geht ab Mittwoch an den Weltmeisterschaften in London erneut auf Rekordjagd. Die Zürcher Oberländerin will zum dritten Mal 2017 die nationale Bestmarke senken.

"Die Schallmauer von 9:20 Minuten möchte ich so schnell wie möglich brechen", betonte Schlumpf einen Tag vor ihrem Vorlauf im Olympia-Stadion. Ob sie zu einem Tempolauf ansetzen soll oder sich eher taktisch ausrichten wird, hat sie allerdings noch nicht entschieden. Das primäre Ziel bleibt zunächst der Vorstoss in den Final der besten 15 vom Freitagabend. Gemäss Schlumpfs Einschätzung dürfte dafür eine Zeit von 9:30 Minuten notwendig sein.

Die grossgewachsene Läuferin beeindruckt seit einem Jahr mit konstant tollen Resultaten. Nach einem Zwischentief im Jahr 2015, als die "Batterien leer waren" und der Körper eine Pause forderte, geht es nur noch aufwärts. Die Olympia-Finalistin von Rio 2016 weist unterdessen eine Bestzeit von 9:21,65 Minuten über 3000 m Steeple aus.

Schlumpf und ihr Trainer sowie Lebenspartner Michael Rüegg nutzten das Jahr nach den Olympischen Spielen, um erstmals mit dem Höhentraining zu pröbeln. "Wir warteten bewusst zu, damit wir nach ein paar Jahren Spitzensport noch neue Reize setzen können", erklärte die 26-Jährige. Sie absolvierte vier Blöcke zu drei Wochen mit dem Höhenzimmer in Magglingen sowie den Trainingslagern in Südafrika und St. Moritz. Die Option, wie beim ersten Rekordlauf 2017 gleich aus der Höhe anzureisen, bestand für London aus logistischen Gründen nicht. Mit der Differenz von neun respektive elf Tagen (Final) glaubt das Duo, ein ideales Fenster gefunden zu haben.

Einen weiteren Grund für das Hoch ortet Schlumpf in der Reduktion ihres Arbeitspensums. Der eine Tag auf der Einwohnergemeinde in Wetzikon bietet eine willkommene Abwechslung, im Prinzip ist sie aber Profi. "Und ich profitiere auch von meiner robusten Konstitution", sagte sie. "Ich bin verletzungsfrei und nie krank."

Ziel Berlin 2018

Schlumpf tritt oft auch als Strassenläuferin in Erscheinung. Bei ihrem Potenzial lockt die prestigeträchtige Marathonstrecke - seit dem Frühjahr 2017 ist die Zürcherin auch Rekordhalterin über 10 km Strasse (32:07) und im Halbmarathon (1:10:17). "Bis zu den Europameisterschaften 2018 bleibe ich Steeplerin", stellte Schlumpf klar. Der Grund ist einleuchtend: "In Berlin strebe ich eine Medaille an."

Wie es danach weitergeht, ist offen. Aber der Marathon an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio sei bestimmt eine Option. Schlumpf betonte jedoch: "Ich mag die Bahn, die Rhythmuswechsel und die Abwechslung im Training behagen mir."

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SDA-ATS