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Der Zürcher Regierungsrat erachtet eine Fachstelle zur Bekämpfung von Lotteriespielsucht im Kanton Zürich als dringend notwendig. Angesiedelt wird sie bei der Stiftung Radix, die bereits Trägerin einer kantonalen Fachstelle für Suchtprävention ist.

Die Prävention von Glücksspielsucht stecke gesamtschweizerisch noch in den Kinderschuhen, schreibt der Regierungsrat in seiner Antwort auf eine FDP-Anfrage im Kantonsrat. Die Spielsucht werde von Betroffenen, Angehörigen und Öffentlichkeit viel zu selten als behandlungwürdig erkannt und wahrgenommen.

Zudem stellten die wenigen, meist psychiatrisch geleiteten Behandlungsstellen mit Angeboten für Spielsüchtige für viele Direktbetroffene und Angehörige eine zu hohe Schwelle dar.

Um die Versorgung im Kanton Zürich zu gewährleisten, sei ein spezialisiertes, niederschwelliges Angebot ausserhalb der Psychiatrie notwendig. Mit geeigneten Marketingmassnahmen und unter Einbezug neue Kommunikationsmittel des Internets müsse zudem sichergestellt werden, dass das Angebot von den Betroffenen auch genutzt werde.

Neue Wege beschreiten

Die spezialisierte Fachstelle müsse über ein themenspezifisches fachliches Know-how und über entsprechende Kapazitäten verfügen, hält der Regierungsrat fest. Das Konzept der engen Zusammenarbeit mit bestehenden Fachstellen habe sich im Kanton Zürich bewährt. Diese verfügten jedoch nicht über die Möglichkeiten, die erforderliche glückspielsuchtspezifische Entwicklungsarbeit zu leisten.

Bei der Prävention müssten neue Wege beschritten werden. Nötig sei, mit Multiplikatoren und Mediatoren zusammenzuarbeiten, etwa mit Kioskverkäuferinnen und Schuldenberatungsstellen. Mit einer Integration der Glücksspielsucht in Leistungsaufträge bestehender Suchtfachstellen sei das Ziel nicht zu erreichen.

Integriert wird die Fachstelle bei der Stiftung Radix. Mit der Verabschiedung des Konzepts zur Prävention und Behandlung von Glücksspielsucht, insbesondere Lotteriespielsucht, hat der Regierungsrat die Finanzierung bis zum Frühjahr 2013 sichergestellt.

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SDA-ATS