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Zwei Jahre nach dem schweren Erdbeben in den mittelitalienischen Abruzzen haben dort mehr als 20'000 Menschen mit einem Fackelzug der Opfer gedacht. Sie versammelten sich in der Nacht zum Mittwoch auf dem Domplatz von L'Aquila, wo die Namen der Toten verlesen wurden, wie italienische Medien berichteten.

Beim Beben der Stärke 6,3 waren in der Nacht zum 6. April vor zwei Jahren 308 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 1600 wurden verletzt. Allein in der Regionalhauptstadt L'Aquila wurden 10'000 Gebäude beschädigt - sie und viele weitere Orte liegen noch heute in Trümmern. Das Erdbeben machte Zehntausende obdachlos.

Besonders stark vom Beben betroffen war das 400-Einwohnerdorf Onna, acht Kilometer östlich der Regionalhauptstadt. Das Dorf bekommt Hilfe zum Wiederaufbau aus Deutschland, das eine besondere Beziehung zu dem Ort hat: 1944 hatte die Wehrmacht dort ein Massaker angerichtet und mehr als ein Dutzend Zivilisten erschossen.

Der deutsche Botschafter in Italien, Michael Gerdts, übergab am Mittwoch den Wiederaufbauplan für das Dorf Onna an den zuständigen Bürgermeister von L'Aquila, Massimo Cialente.

Deutsche Spendengelder finanzierten bereits ein neues Gemeindezentrum und einen Kindergarten. Den Wiederaufbau der Ortskirche unterstützt die Bundesregierung mit 3,5 Millionen Euro.

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The citizens' meeting

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SDA-ATS