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Der Fahrer des Ende Juli in Norwegen verunfallten Schweizer Reisecars ist der fahrlässigen Tötung und des unvorsichtigen Fahrens angeklagt worden. Nachdem keine technischen Defekte am Fahrzeug gefunden wurden, konzentrieren sich die weiteren Ermittlungen auf den Fahrer.

Das sagte die zuständige norwegische Staatsanwältin Anita Ravlo Sand am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Sie bestätige damit einen entsprechenden Bericht der "Aargauer Zeitung". Die Ermittlungen zum Carunfall, bei dem Ende Juli in Norwegen vier Menschen starben und dreizehn verletzt wurden, seien noch nicht abgeschlossen, sagte Ravlo Sand.

Bereits am Dienstag hatte die Staatsanwältin erklärt, dass die technische Untersuchung des Unfalls abgeschlossen sei. Technische Probleme am Bus könnten als Unfallursache ausgeschlossen werden. Deshalb sei es für die Staatsanwaltschaft logisch gewesen, den Fahrer nun anzuklagen.

Im Januar oder Februar soll der deutsche Busfahrer noch einmal befragt werden. Die Staatsanwaltschaft werde dafür nun eine Anfrage an die deutschen Behörden stellen, sagte Ravlo Sand. Bereits zwei Tage nach dem Unfall hatte die norwegische Polizei den Fahrer befragt, dieser hatte jedoch angegeben, er könne sich an den Unfall nicht mehr erinnern. Daraufhin konnte er Norwegen verlassen.

Der Bus des Schweizer Reiseunternehmens Eurobus war auf dem Rückweg von einer zweiwöchigen "Traumreise Nordkap - Lofoten", als er aus noch unbekannten Gründen bei Trones in der Gemeinde Namsskogan verunglückte. Alle 16 Passagiere waren Schweizerinnen oder Schweizer, die meisten im Alter zwischen 60 und 70 Jahren.

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SDA-ATS