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Touristen in Genf und Lausanne müssen sich diesen Sommer vor falschen Polizisten in Acht nehmen. Seit Anfang Juli haben rumänische Banden an ausgewählten Sightseeing-Orten trickreich Portemonnaies gestohlen. Sieben von ihnen konnten inzwischen verhaftet werden.

Die Kantonspolizeien von Genf und Waadt warnten die Bevölkerung am Freitag in einer Mitteilung vor den rumänischen Banden, die vorwiegend in Dreier- oder Vierer-Gruppen agierten.

Bevorzugte Plätze für die Tricks waren in Genf die beliebten Touristen-Orte des Quai du Mont-Blanc, der Jardin Anglais und die Umgebung der Vereinten Nationen. In Kanton Waadt wurden Touristen am Quai von Ouchy in Lausanne oder beim Schloss Chillon angesprochen.Vorgegangen sind die Diebe laut Polizeiangaben immer nach dem gleichen Muster: Einer der Bande sprach die Touristen an und erbat eine Auskunft. In dieser Zeit näherten sich zweit weitere Bandenmitglieder und wiesen sich mit gefälschten Papieren als Polizisten aus. Anschliessend verlangten sie die Ausweispapiere der Touristen zu sehen und räumten deren Portemonnaies aus.

In Genf wurden seit Anfang Juli rund 30 solcher Fälle angezeigt, in der Waadt deren fünf. Insgesamt wurden 10'000 Schweizer Franken, 8900 US-Dollar, 8200 Euro und 330'000 Yen gestohlen.

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SDA-ATS