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Das US-Konsulat in Istanbul: Die Familien der Beamten sollen aus der türkischen Stadt abreisen, wie das US-Aussenministerium anordnete.

KEYSTONE/AP/LEFTERIS PITARAKIS

(sda-ats)

Das Aussenministerium in Washington hat wegen erhöhter Terrorbedrohung die Abreise der Familien von Mitarbeitern des US-Generalkonsulats in Istanbul angeordnet. Dem Ministerium liegen nach eigenen Angaben Informationen auf mögliche Angriffe vor.

Informationen deuteten auf anhaltende "aggressive Bemühungen" von Extremistengruppen in der Türkei hin, US-Bürger in Gegenden Istanbuls anzugreifen, in denen sie wohnten oder die sie häufig aufsuchten, teilte das Aussenamt am Samstag mit.

Demnach ist von der Anordnung nur das Generalkonsulat in dieser Stadt betroffen, das aber geöffnet bleibe. Andere diplomatische Vertretungen der USA in der Türkei seien nicht betroffen. Ob die Familienangehörigen das Land verlassen sollten, wurde nicht mitgeteilt.

Zugleich bekräftigte das Ministerium seine Warnung an US-Bürger vor Reisen in den Südosten der Türkei. Insgesamt sollten sie bei Reisen in die Türkei und durch das Land die Sicherheitsrisiken sorgfältig abwägen.

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SDA-ATS