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Familienstiftung finanziert Menschenaffenanlage im Zoo Basel

Dieser Inhalt wurde am 11. Mai 2010 - 13:35 publiziert
(Keystone-SDA)

Basel - Der Zoo Basel freut sich über die grösste Spenden in seiner 136-jährigen Geschichte: Dank einer Zuwendung einer neuen Stiftung in zweistelliger Millionenhöhe ist die Finanzierung der 30 Mio. Fr. teuren neuen Menschenaffenlage gesichert.
Die Millionenspende stammt von der Eckenstein-Geigy-Stiftung. Diese Familienstiftung habe er aus Dankbarkeit für das gegründet, was die Vorfahren ihm und seiner verstorbenen Gattin ermöglicht und hinterlassen hatten, sagte der Architekt Matthias Eckenstein im Basler Zoo vor den Medien.
Über die genaue Höhe der Donation wurden keine Angaben gemacht. Das Geld reiche jedoch, um den laufenden Umbau und die Erweiterung der Menschenaffanlage zu finanzieren. Die Arbeiten am Projekt "Neue Erlebniswelt für Menschenaffen" sind bereits im Gang. Sie sollen 2012 abgeschlossen. Für das Vorhaben sind dem Zolli bereits früher Spenden von 4 Mio. Fr. zugesichert worden.
Laut Zoo-Direktor Olivier Pagan können die für die Affenanlage vorgenommenen Rückstellungen nun für andere Projekte eingesetzt werden. Im Vordergrund stehen derzeit ein neues Logistikzentrum und eine neue Elefantenanlage. Nach Angaben Pagans soll diese noch in diesem Jahrzehnt realisiert werden. Die Höhe der Investitionen sei noch offen.
Für den Basler Zoo bedeute die Millionenspende gleich "drei Mal Weihnachten", sagte Verwaltungsratspräsidentin Elisabeth Simonius vor den Medien. Bis auf eine Subvention des Kantons Basel-Stadt in der Höhe von 1,45 Mio. Fr. komme der Zolli für den Betrieb und die Investitionen selbst auf.
Da sei es "sensationell", wie viel Geld der "Zolli" immer wieder erhalte, sagte Simonius. Allein 2009 flossen dem Zoo Basel 13,2 Mio. Fr. in Form von Spenden, Legaten und Zuwendungen zu. Der Verkauf von Eintrittskarten und Abonnements brachte 8,9 Mio. Franken.

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