Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Die Rechnung 2010 der Stadt Zürich schliesst mit einem bescheidenen Defizit von 56,2 Millionen Franken. Budgetiert waren 216,6 Millionen, dazu kamen Zusatzkredite von 59 Millionen. Unter dem Strich resultiert also eine Verbesserung von 219,3 Millionen Franken.

Die Aufwendungen beliefen sich im vergangenen Jahr auf 7,771 Milliarden Franken, an Erträgen kamen 7,715 Milliarden zusammen, wie Finanzvorstand Martin Vollenwyder (FDP) am Dienstag vor den Medien ausführte. Gründe für die Verbesserung seien die "aufgehellte Konjunktur", die "soliden Ergebnisse der Gemeindebetriebe" und die "gezügelt verlaufenden Sozialkosten".

Hauptgrund für den guten Abschluss sind sprudelnde Steuergelder. Und dabei hatten die Grossbanken keinen Rappen Steuern bezahlt. Der Finanzvorstand erwartet Steuereingänge von ihnen erst ab 2013 wieder. Wegen der Verlustvorträge ändere daran auch der stattliche Gewinn 2010 der UBS von über 7 Milliarden Franken nichts. Die CS gibt ihr Ergebnis am Donnerstag bekannt.

Insgesamt kamen 2,35 Milliarden Franken Steuern herein, 99 Millionen oder 4,4 Prozent mehr als budgetiert. Die Ausfälle der Grossbanken wurden teils durch Steuerzahlungen anderer Unternehmen kompensiert. Der Steuerfuss liegt seit 2008 bei 119 Prozent.

Sparsames Haushalten

Der Netto-Personalaufwand von 2,4 Milliarden Franken unterschritt das Budget samt Zusatzkrediten (ZK) um 26,3 Millionen. Unter anderem liegt dies an Mehrkosten für zusätzliche Stellen, dem Teuerungsausgleich für das städtische Personal und erhöhten Arbeitgeberbeiträge an die Sozialversicherungen.

Der Sachaufwand von Verwaltung und Gemeindebetrieben lag mit knapp 1,7 Milliarden Franken um 115 Millionen unter Budget (mit ZK). Diese deutliche Unterschreitung spreche für die Budgetdisziplin, sagte Vollenwyder.

Der gute Rechnungsabschluss schont das Eigenkapital der Stadt: Dieses belief sich Ende 2010 auf 720 Millionen Franken. Diese Mittel seien "absolut gesichert und vorhanden" - der finanzielle Spielraum bleibe also erhalten, freute sich Vollenwyder. Ende des laufenden Jahres sollten - nach bisherigen Berechnungen - 721 Millionen Franken Eigenkapital vorhanden sein.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS