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Die Feuerwehr bei Meerbusch in Nordrhein-Westfalen musste zuerst den Zug vom Strom befreien, bevor sie die Verletzten bergen konnte.

KEYSTONE/AP dpa/DAVID YOUNG

(sda-ats)

Bei einem Zugunglück in Meerbusch bei Düsseldorf sind am Dienstagabend fast 50 Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Deutschen Bahn war ein Zug der Regional-Express-Linie 7 auf einen stehenden Güterzug von DB Cargo aufgefahren.

Ein Feuerwehrsprecher sagte, es gebe 41 Leichtverletzte, weitere 3 Menschen seien mittelschwer und 3 schwer verletzt worden. Auch Stunden nach dem Zugunglück waren Feuerwehr und Polizei am späten Dienstagabend am Unfallort im Einsatz.

Nach wie vor würden Verletzte am Ort versorgt und in Spitäler gebracht, der Einsatz sei im vollen Gange, twitterte die Feuerwehr Meerbusch. Unverletzte Personen würden von den Rettungskräften aus dem Zug in nahegelegene Betreuungsstellen gebracht. Auch für Angehörige wurde eine Anlaufstelle eingerichtet.

Warum der Güterzug, der auf dem Weg von Dillingen nach Rotterdam war, auf den Schienen stand, war zunächst nicht bekannt, wie eine Bahnsprecherin in Berlin sagte. Nach Angaben der Feuerwehr Meerbusch waren 155 Menschen im Zug.

Wagen verkeilt

Bei dem Unglück verkeilte sich der vordere Wagen des Personenzugs stärker, die weiteren Waggons entgleisten oder standen weitgehend unbeschädigt auf den Schienen.

Zahlreiche Feuerwehrleute bahnten sich den Weg zu dem verunglückten Zug, nachdem sie bereits Kontakt mit den Passagieren aufgenommen hatten. Deren Rettung war zunächst schwierig, weil durch die herabgerissenen Leitungen auch die Bahn unter Strom stand.

Nach zwei Stunden konnten allerdings die ersten Passagiere und auch der unter Schock stehende Lokführer den Unglückszug verlassen.

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Sprecherin gegen 19.30 Uhr in Meerbusch-Osterath. Fahrgäste sprachen von einem "grossen Knall" und einer Vollbremsung. Der Regionalexpress wird vom privaten Bahnanbieter National Express betrieben. Ein Grossaufgebot von Bundespolizei, Feuerwehr und Polizei sei vor Ort, twitterte die Bundespolizei Nordrhein-Westfalen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel verfolgte die Lage am Abend, wie Regierungssprecher Steffen Seibert mitteilte. "Hoffentlich kann allen Verletzten rasch geholfen werden. Dank für den Einsatz der Rettungskräfte."

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SDA-ATS