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Favres entscheidende Wende?

"Ouf!" Die Titelzeile der lokalen Zeitung "Nice-Matin" verdeutlicht vor allem eines: Der spektakulär erkämpfte 2:1-Erfolg in Toulouse löst nicht nur bei Lucien Favre Erleichterung aus.

Das Drehbuch der Partie im Municipal beinhaltete aus Sicht Nizzas tatsächlich alles, was einen Thriller tief unten im französischen Tableau ausmacht: ein frühes Gegentor, der Platzverweis des Captains, ein Penalty-Save, der Umschwung in den letzten zehn Minuten. Bis zur 81. Minute und Mario Balotellis 22. Treffer im 33. Ligue-1-Spiel fühlte sich die Gesamtlage höchst unangenehm an: Der Direktkonkurrent Lille führte in Lyon 2:1, Nice sackte vorübergehend auf den zweitletzten Platz ab.

Dann fegten die Südfranzosen mit einer magischen Wende in höchster Bedrängnis eine Menge Zweifel und kritische Gedanken vom Rasen - notabene nur 72 Stunden nach dem 0:5-Heimdebakel gegen Lyon und lediglich einem Sieg innerhalb von sieben Runden. Die Matchwinner passen zur speziellen Geschichte: Balotelli, der unzähmbare Italiener, Argentiniens Ex-U20-Keeper Walter Benitez, erst seit ein paar Spieltagen Favres erste Wahl, und Bassem Srarfi, ein 20-jähriger Tunesier aus der dritten Reihe, der seine Torpremiere zelebrierte.

Favre, nicht nur an der Côte d'Azur in den Fokus der Kommentatoren gerückt, ist auch am Tag nach dem wundersamen Umschwung beeindruckt von der Nervenstärke seiner Equipe: "Eine wunderbare Reaktion. In unserer Situation tut dieser Sieg gut, aber es bleibt schwierig." Eine Entspannung sei gleichwohl nicht in Sicht, "unser Programm ist enorm". In Zahlen: Innerhalb von 19 Tagen stehen in drei verschiedenen Wettbewerben sechs Partien an.

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