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Fazzini ist Luganos "Cannoniere Royale"

Torgefährliche Schweizer Stürmer sind eine Rarität. Zu den Ausnahmen gehört Luganos Stürmer Luca Fazzini, der Schweizer mit den meisten Skorerpunkten in der Qualifikation der National League.

Er erachtet es als seine grundsätzliche Aufgabe, Tore zu schiessen. Trotzdem war Fazzini glücklich, in Bern als einer von nur drei Schweizern an der Ehrung der PostFinance-Topskorer dabei gewesen zu sein. "Ein Teil dieses Anlasses zu sein, mit all diesen grossartigen Spielern, das macht mich glücklich. Es war ein kleines Ziel von mir, in dieser Saison 40 Punkte zu erreichen. Um so schöner ist es, dies nun auch erreicht zu haben."

19 Tore und 23 Assists erzielte Fazzini in den 50 Partien der Qualifikation. Nur sieben Spieler erreichten ligaweit höhere Werte als der 22-jährige Flügelstürmer. An der Topskorer-Ehrung war Fazzini der jüngste Spieler, der für die erzielten Punkte einen Scheck zu Gunsten des Klub-Nachwuchses entgegen nehmen durfte. Fazzini selbst hatte in seiner Juniorenzeit vom Sponsoring der PostFinance profitiert. Nun wurde er als erster italienisch sprechender und im Klub ausgebildeter Spieler Topskorer der "Bianconeri."

Fazzini auch in Playoffs als "Cannoniere" gefragt

Das Motto der Veranstaltung, die Spieler mit James-Bond-Filmen in Verbindung zu bringen, gefiel Fazzini. "Das Sujet von mir passt richtig gut, denn manchmal liebe ich es auch zu 'gambeln'", so der Stürmer über sein Bild, das den wohl kaum zufälligen Titel "Cannoniere Royale" trug.

Fazzini freut sich, dass nun die Playoffs beginnen. "Ich erwarte eine sehr harte Serie gegen Fribourg, es werden sehr physische Spiele werden. Wir müssen in unserer Zone gut stehen und wenn wir in die Offensive gehen, dann müssen wir den Puck gut aufs Tor bringen und ihn versenken", sagte er und dürfte dabei auch an sich gedacht haben.

Dass Lugano im zweitletzten Spiel der Qualifikation mit Damien Brunner, Dario Bürgler und Alessandro Chiesa drei eminent wichtige Spieler verlor, sieht Fazzini auch als Chance: "Klar, es ist hart für uns, aber wir müssen das wegstecken." Es gebe vielleicht ein paar Spieler, die in dieser Saison noch nicht so viel hätten zeigen können. "Es liegt nun an ihnen und auch an mir, mehr Verantwortung zu übernehmen und zu zeigen, dass es auch ohne die drei geht", so Fazzini.

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