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FC St. Gallen kann Polizeieinsätze nicht mehr bezahlen

Dieser Inhalt wurde am 15. April 2010 - 14:46 publiziert
(Keystone-SDA)

St. Gallen - Dem FC St. Gallen kosten die Polizeieinsätze rund um die Spiele in der AFG-Arena zu viel. Der Klub könne Rechnungen in der Höhe von einer halben Million Franken nicht bezahlen, sagte FCSG-Präsident Michael Hüppi in einem Interview in der "WOZ - die Wochenzeitung".
Der Verein steht laut Hüppi unter massivem finanziellen Druck. Von Rechnungen über insgesamt rund einer Million Franken, kann der Club die Hälfte nicht bezahlen. "Und es wird permanent mehr", sagte Hüppi. Die Stadt betreibe den FC St. Gallen bisher nicht, "weil sie weiss: Die Sicherheitskosten brechen uns das Genick". Der Verein stehe in Verhandlungen mit Stadt und Kanton.
Gemäss Hüppi hat der Klub kein Mitspracherecht bei den Polizeieinsätzen. "Die Polizei entscheidet über die Grösse des Einsatzes und schickt uns die Rechnung." Ein "Hochrisikospiel" wie der Match FC St. Gallen gegen FC Luzern vom vergangenen Sonntag koste 100'000 Franken.
Insgesamt rund eine Million Franken verrechnet die Polizei dem FC St. Gallen pro Jahr. Für Hüppi ist dies viel zu hoch. "So tötet man den Fussball." Verhandlungen über eine grössere Beteiligung der öffentlichen Hand seien aber schwierig, weil der FC St. Gallen ein schlechtes Image habe.
Im Kanton St. Gallen werden Hooligans neuerdings in Schnellverfahren bestraft.

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