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Der Fussballclub Basel bezahlt die 30'000-Euro-Busse der Uefa wegen der Greenpeace-Protestaktion vom 1. Oktober beim Heimspiel gegen Schalke selber. Die Umweltorganisation spendet dafür eine ungenannte Summe an ein Kinderheim in Rumänien.

FCB und Greenpeace haben sich laut einer Medienmitteilung der Organisation vom Donnerstag geeinigt. Die Aktion- sie zielte auf den Schalke-Sponsor Gazprom - sei nicht gegen den FCB gerichtet gewesen; Greenpeace bedaure, dass dem Club deswegen Schaden entstanden sei. Über Details und die Höhe der Spende sei Stillschweigen vereinbart worden.

Die Einigung sei "eine sympathische und sinnvolle Lösung", wie Greenpeace "für die Folgen der Aktion Verantwortung übernehmen kann", hiess es weiter. Mit der Spende sollen im Kinderheim Verseni in der rumänischen Provinz Iasi, mit dem der FCB seit geraumer Zeit verbunden sei, Küche und Materialmagazin verbessert werden.

Der FCB akzeptiert diese Form der Wiedergutmachung, wie er in einem eigenen Communiqué mitteilt; er schreibt von einer "beträchtlichen Summe". Er halte aber die Anklage des Hausfriedensbruchs gegen die Greenpeace-Aktivisten aufrecht, die sich vor der Haupttribüne abgeseilt hatten. Er verurteilt zudem die Aktion weiterhin.

SDA-ATS