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Im Kanton Schaffhausen muss die FDP den frei werdenden Ständeratssitz verteidigen. Konkurrenz kommt sowohl von den Ökoliberalen als auch von der SP. Fest im Sattel sitzt der bisherige Ständerat Hannes Germann (SVP). Mit der Wiederwahl rechnen können auch die beiden bisherigen Nationalräte von SVP und SP.

Bis zum Frühjahr galt FDP-Kandidat Christian Heydecker als wahrscheinlicher Nachfolger des aus dem Ständerat zurücktretenden Peter Briner. In die Quere kam ihm jedoch die Atom-Katastrophe von Fukushima. Denn der 47-jährige Jurist und Kantonsratspräsident machte nie einen Hehl aus seiner Sympathie für den Bau neuer Atomkraftwerke.

Die SP und die Ökoliberale Bewegung (ÖBS) kritisierten ihn dafür heftig. Denn immerhin ist in der Schaffhauser Verfassung der Widerstand gegen den Bau eines Atommüll-Endlagers gesetzlich festgeschrieben.

Keine links-grüne Allianz

ÖBS-Kandidat Herbert Bühl ist daher zum ernsthaften Konkurrenten für Heydecker geworden. Der 55-jährige Naturwissenschaftler war von 2000 bis 2004 Regierungsrat und verantwortlich für das Departement des Inneren. Seit 2005 ist er Präsident der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission.

Eher ungelegen kommt Bühls Kandidatur auch der SP, die nach 20 Jahren zurück in den Ständerat will und dafür auf eine links-grüne Allianz gehofft hatte. SP-Kandidat Matthias Freivogel muss nun ohne grüne Unterstützung auskommen. Der 57-jährige Rechtsanwalt ist seit 1989 Mitglied des Kantonsrats und wird eher dem linken Flügel der Partei zugerechnet.

Gemeinsames Wahlkampfteam von SVP und FDP

Als weitgehend unumstritten gilt die Wiederwahl von SVP-Ständerat Hannes Germann, der Schaffhausen seit 2002 in der kleinen Kammer vertritt. Der 54-Jährige ist Präsident der einflussreichen Wirtschaftskommission (WAK) und sitzt in vier Parlamentskommissionen.

SVP und FDP haben ein gemeinsames Wahlkampfteam zur Unterstützung des Duos Germann/Heydecker gebildet. Für den FDP-Sitz könnte es aber zu einem zweiten Wahlgang kommen.

Ambitionen auf eine Kandidatur geäussert hat auch der parteilose Thomas Minder, Vater der "Abzockerinitiative". Er will sich jedoch erst im Sommer endgültig entscheiden.

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SDA-ATS