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Die US-Notenbank Fed hat die Obergrenze für Kreditkarten-Gebühren höher gesetzt als erwartet. Am Mittwochabend stimmte die Fed dafür, dass Banken pro Transaktion bis zu 22 US-Cent von Einzelhändlern verlangen dürfen.

Der ursprüngliche Vorschlag im Dezember hatte eine Grenze von 12 Cent vorgesehen, womit den Instituten 14 Milliarden Dollar entgangen wären. Analysten hatten mit höchstens 20 Cent gerechnet.

Die Festlegung der Gebührengrenze geht auf das Dodd-Frank-Gesetz vom vergangenen Jahr zurück. Der Fed zufolge lag 2009 die durchschnittliche Gebühr für eine Transaktion noch bei 44 Cent.

Die Abstimmung fand nach Börsenschluss statt. Schon während des Handels war bekanntgeworden, dass der Entwurf eine Obergrenze von 22 Cent vorsieht. Daraufhin legten die Aktien von Visa und MasterCard sprunghaft zu und schlossen jeweils 15 und elf Prozent im Plus.

Einzelhändler wie Wal-Mart hatten lange argumentiert, dass sie von den Finanzinstituten ausgenutzt werden. Die darauffolgende Lobbyisten-Schlacht gipfelte in landesweiten Werbekampagnen. Die Fed erhielt mehr als 11'000 Kommentarbriefe.

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SDA-ATS