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Washington - Die US-Notenbank Fed hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben die Rekordsumme von 78,4 Mrd. Dollar an Einnahmen an die Regierung in Washington gezahlt. Die Zahlung ist damit die umfangreichste, seit die Fed 1914 ihre Arbeit aufnahm.
Der bisherige Rekord hatte bei 47,4 Mrd. Dollar im Jahr 2009 gelegen. Grund für den Anstieg sind vor allem höhere Einkünfte aus den Portfolios an Sicherheiten der Fed, wie die Notenbank am Montag mitteilte.
Insgesamt verbuchten die zwölf Notenbanken der Fed im vergangenen Jahr einen Gewinn von 80,9 Mrd. Dollar, wie aus am Montag veröffentlichten vorläufigen Daten der Fed hervorgeht. "Der Anstieg ist in erster Linie auf einen höheren Gewinn mit Staatsanleihen zurückzuführen", erklärte die Fed. Die endgültige Zahlen für 2010 sollen im Frühjahr veröffentlicht werden.
Die Fed überweist einmal im Jahr den Grossteil ihres Gewinns an das Finanzministerium. Seit ihrem Bestehen hat sie noch nie einen Verlust verbucht. Wegen ihres milliardenschweren Programms zum Aufkauf von Staatsanleihen steht die Fed in der Kritik.
In der vergangenen Woche machte Fed-Chef Ben Bernanke keine Anzeichen, das Programm zurückzufahren. Allerdings signalisierte er auch keine eine finanzielle Aufstockung des 600 Mrd. Dollar schweren Programms und auch keine Verlängerung über die bisher gesetzte Juni-Frist.

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SDA-ATS