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Roger Federers Enttäuschung über das Ausscheiden am US Open gegen Juan Martin Del Potro hält sich in Grenzen. "Ich hatte nie das Gefühl, auf meinem besten Level zu sein an diesem Turnier", sagt er.

Roger Federer, wie erklären Sie sich die Niederlage?

"Das kommt vor, manchmal laufen die Dinge nicht für dich. Ich spielte nicht schlecht, aber ich kann besser spielen. Wenn ich gewonnen hätte, würde ich sagen, der dritte Satz war entscheidend. So aber glaube ich, dass nicht allein die vergebenen Satzbälle im Tiebreak ausschlaggebend waren. Ich vergab auch sonst zu viele Chancen und manövrierte mich in ungemütliche Situationen, in denen ich das Glück beanspruchte. Juan Martin spielte zu den richtigen Zeitpunkten gut und ich half ihm dabei einige Male vielleicht ein bisschen."

Ihre Vorbereitung auf das Turnier war wegen der Rückenprobleme gestört.

"Ich mag es nicht, über diese Probleme zu sprechen, denn ich will kein schlechter Verlierer sein. Juan Martin war heute der bessere von uns, speziell bei den Big Points."

Die Fünfsatzsiege in den ersten beiden Runden waren bei der Genesung nicht förderlich.

"Die Vorbereitung und der Turnierverlauf trugen sicher zum Verdikt bei. Nach den ersten Runden fühlte ich mich nicht gut. Über das ganze Turnier hatte ich nie das Gefühl, auf meinem besten Level zu sein. Ich gab mein Bestes, habe den richtigen Rhythmus aber nie gefunden. Das Vertrauen in die Schläge hat gefehlt. Beim Service war ich nicht so überzeugt von mir wie sonst und bei der Vorhand wusste ich nie genau, wo der Ball hingeht. Mein Schicksal lag diesmal in den Händen der Gegner, in Wimbledon und beim Australian Open war das nicht so. Ich war hier nicht gut genug - im Kopf, im Körper und im Spiel nicht."

Ist die Niederlage gegen Del Potro noch frustrierender, weil es nun nicht zum Halbfinal-Duell um die Weltnummer 1 mit Rafael Nadal kommt?

"Ich dachte nicht an dieses mögliche Duell, das wart ihr Journalisten. Es war ein hartes Turnier und ich hatte nur das heutige Spiel im Kopf. In den Runden zuvor bin ich zu oft gestrauchelt, um weiter nach vorne zu blicken. So gesehen bin ich glücklich, es in die Viertelfinals geschafft zu haben. Es war auch so ein gutes Jahr bis hierhin. Natürlich ist es schade, aber Juan Martin hat den Sieg mehr verdient. Ich kann auch ohne die Nummer 1 gut leben."

Wie geht es nun weiter?

"Ich spüre, dass ich eine Pause brauche, und die kriege ich nun. Um ehrlich zu sein, war ich mir nicht sicher, ob ich das US Open bestreiten kann. Ich muss mich jetzt erholen und gut trainieren. Das erlaubt mir hoffentlich, zum Jahresende gut zu spielen - so wie ich es gewohnt bin. Mein Plan ist es, den Laver Cup, Schanghai, Basel, Paris und die ATP-Finals in London zu spielen, und daran ändert sich nichts."

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SDA-ATS