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Roger Federer hat nach zwei Matches beim US Open schon zehn Sätze bestritten. An seiner Vorbereitung auf die nächste Partie und seiner positiven Einstellung ändert das nichts.

Zum ersten Mal in seiner Karriere ist Federer mit zwei Fünfsatz-Matches in ein Grand-Slam-Turnier gestartet. Dass er beide Partien für sich entschieden hat, ist das Positive. Er bleibt im Turnier, während sich schon viele Mitfavoriten in den ersten Tagen verabschiedet haben. Seine Chancen auf den 20. Major-Titel sind intakt.

Dass er schon einige Energie verbraucht hat, deutlich mehr als er sich zu diesem Zeitpunkt eines Turniers gewohnt ist, sieht er nicht als grosses Problem. Er werde sich auf die dritte Partie genauso vorbereiten, wie wenn er zweimal in drei Sätzen gewonnen hätte. "Ich werde am Freitag mit einem Linkshänder trainieren", sagte Federer, der in der 3. Runde auf den Linkshänder Feliciano Lopez trifft. Vielleicht werde er etwas mehr Zeit beim Physio verbringen, lachte er.

Federer beherrscht die Kunst des positiven Denkens. Die ersten zwei Runden waren alles andere als perfekt, aber sie haben bewiesen, dass er trotz der gestörten Vorbereitung körperlich und mental auf der Höhe ist. Wäre das nicht der Fall, er hätte die beiden Marathons nicht unbeschadet überstanden. Gegen Juschni lag er nach einem nahezu perfekten Start gefolgt von einem langen Zwischentief mit 1:2-Sätzen zurück und fing sich wieder. "Ich glaubte daran, dass ich mich steigern würde. Ich bin nicht in Panik verfallen, sondern habe mich auf die einzelnen Punkte konzentriert", erzählte Federer.

Ohne Frage wird sich der Schweizer in den kommenden Runden steigern müssen. Sein Spiel ist derzeit von vielen Schwankungen geprägt. Es fehlt die Konstanz. Aber er hatte gegen Juschni auch gute Phasen, war offensiver als noch in der 1. Runde gegen Frances Tiafoe. Er ist davon überzeugt, dass es von Tag zu Tag besser gehen wird: "Ich wollte einfach irgendwie über die ersten Runden kommen."

Nach der durch die Rückenbeschwerden gestörte Vorbereitung wusste Federer, dass die Aufgabe in New York schwierig sein würde. Dass er in den ersten beiden Runden so sehr ins Straucheln geriet, ist aber doch überraschend. Beim Australian Open hat er aber bewiesen, dass er die Trendwende schnell herbeiführen kann. Im Januar in Melbourne spielte er in den ersten beiden Runden enttäuschend und lief in der dritten gegen Tomas Berdych zur grossen Form auf. Bleibt zu hoffen, dass es in New York genauso abläuft.

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SDA-ATS