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Roger Federer qualifiziert sich am Wimbledon-Turnier ohne Satzverlust für die 3. Runde.

Bei seinem zweiten Auftritt auf dem Centre Court bezwang der siebenfache Wimbledon-Champion den Serben Dusan Lajovic (ATP 79) in eineinhalb Stunden 7:6 (7:0), 6:3, 6:2.

Federer hatte gegen den 27-Jährigen aus Belgrad am frühen Abend bei noch immer hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit einen Kaltstart erwischt. Die ersten sieben Punkte gingen an den Aussenseiter, der Federer gleich das erste Break an diesem Turnier zufügte.

Federer reagierte aber prompt, schaffte das Rebreak und blieb in der Folge bei eigenem Service unangetastet. Mehr Mühe bekundete er mit dem Return, bei dem ihm vor allem im ersten Satz ungewohnt viele Fehler unterliefen. Im Tiebreak schaltete er einen Gang höher und verzückte das Publikum mit einigen herrlichen Vorhandwinnern.

Nach dem Gewinn des ersten Satzes fand Federer auch bei Aufschlag Lajovics immer besser in seinen Rhythmus. Nun kontrollierte er das Geschehen klar und kam in seinem 97. Spiel in Wimbledon ungefährdet zu seinem 86. Sieg, den seine Eltern in der königlichen Loge verfolgten. Wie bereits in der Auftaktpartie gegen Alexander Dolgopolow nahm auch Federers früherer Coach Stefan Edberg in der Box des Schweizers Platz.

In der nächsten Runde wartet mit Mischa Zverev (ATP 30) ein alter Bekannter auf Federer. Gegen den 29-jährigen Hamburger hatte der Baselbieter bereits auf dem Weg zu seinem Triumph am Australian Open sowie vor zwei Wochen in der 2. Runde des Turniers in Halle gespielt und ohne Satzverlust gewonnen. Vor vier Jahren gelang ihm gegen den älteren Bruder von Alexander Zverev sogar einmal ein 6:0, 6:0 auf Rasen.

Der Serve-and-Volley-Spezialist Zverev setzte sich gegen den Kasachen Michail Kukuschkin nach hartem Kampf in der Nachmittagshitze nach gut drei Stunden Spielzeit mit 6:4 im fünften Satz durch.

SDA-ATS