Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Roger Federer muss am Masters-1000-Turnier in Paris-Bercy die erste Niederlage nach zuletzt 14 Siegen in Serie einstecken. Der Schweizer unterliegt im Viertelfinal dem Kanadier Milos Raonic 6:7, 5:7.

Alle sechs bisherigen Duelle mit Milos Raonic hatte Roger Federer gewonnen - die letzten drei Begegnungen 2013 und 2014 sogar ohne Satzverlust. In der Halle von Paris-Bercy lief der Kanadier jedoch zu grosser Form auf. Die einzige kleine Chance, einen entscheidenden Vorteil herauszuholen, verpasste der Basler gegen Ende des zweiten Satzes, als er bei 5:4 zu einem Satzball kam. Raonic reagierte mit einem Ass - einem von insgesamt 22 in 93 Minuten Spielzeit. Wenig später holte er sich mit einem Rückhand-Passierball der Spitzenklasse das einzige Break der Partie. Dass er sogar mit seinem eigentlich schwächsten Ball punktete, ist Beweis seiner Glanzform.

Im ersten Satz ging es nach einer einzigen - von Federer vergebenen Breakchance - ins Tiebreak. Dort zeigte sich der 23-jährige Raonic, der im Wimbledon-Halbfinal gegen Federer noch chancenlos geblieben war, cool und holte sich nach 46 Minuten den ersten Satz, obwohl sein Schweizer Gegner nur fünf unerzwungene Fehler begangen hatte. Die Zahlen Federers, der zuletzt in überzeugender Manier die Turniere in Schanghai und Basel für sich entschieden hatte, blieben auch im zweiten Durchgang ansehnlich. Bis zum Ende reihte er 25 Gewinnschläge und 13 Fehler aneinander. Lange Ballwechsel waren jedoch rar, die Partie entwickelte sich ganz nach dem Gusto des gebürtigen Montenegriners, dessen erste Aufschläge im Durchschnitt mit 216 km/ Richtung Federer schossen. Und er behielt auch die Nerven, als er zum Match aufschlug. Die Kombination von Aufschlag und Vorhand blieb bis zum Schluss erfolgreich.

Dabei ging es für beide Spieler um enorm viel. Federer verpasste mit dieser Niederlage die Chance, Novak Djokovic am Montag als Nummer 1 ablösen zu können. Dafür hätte er das Turnier gewinnen müssen. Durch seinen Sieg gegen Andy Murray vergrössert der nach seinen Vaterfreuden sehr überzeugend aufspielende Djokovic seinen Vorsprung nun von 490 auf mindestens 670 Punkte. An den ATP-Finals gibt es im Maximum 1500 Zähler zu gewinnen.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS