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Der glänzend gewählte Mario Fehr (SP) zeigte sich einerseits überrascht über sein Spitzenresultat. Andererseits habe er aber in seinem Wahlkampf festgestellt, dass er Unterstützung weit über seine Partei und die Linke hinaus erwarten durfte.

"Mein politisches Beziehungsnetz, das ich in meinen 25 Jahren in der Politik aufgebaut habe, hat gespielt", sagte er auf Anfrage der SDA. Fehr sieht die grosse Zustimmung auch als Zeichen einer Trendwende für seine Partei. Er hofft, diese Trendwende werde der SP auch im Nationalratswahlkampf helfen.

Graf: "Werde mehr aufs Maul sitzen"

Der neu gewählte grüne Regierungsrat Martin Graf wiederum kündigte an, "mit Power" in sein Amt zu gehen. Sein Erfolg sei eine schöne Überraschung. "Ich habe nicht damit gerechnet, gewählt zu werden", sagte er. Er habe aber vor allem in den Landgemeinden für einen Grünen erstaunlich viele Stimmen geholt.

"Der Schritt weg von der kommunalen Ebene hin auf eine formellere Ebene wird aber eine grosse Umstellung", sagte Graf weiter. Er habe einen sehr offenen Wahlkampf betrieben und stets gesagt, was er denke. Jetzt werde er mehr "aufs Maul sitzen" müssen.

Hollenstein rechnete nicht mit Abwahl

Der am Sonntag abgewählte CVP-Sicherheitsdirektor aus Winterthur hat nicht damit gerechnet, abgewählt zu werden. Die Umfragen im Vorfeld der Wahlen seien gut gewesen, sagte ein sichtlich enttäuschter Hans Hollenstein am Sonntag vor den Medien in Zürich.

"In den Umfragen war ich stets auf Platz eins oder zwei. Die Niederlage ist schwer zu verdauen", sagte Hollenstein. Er wisse nicht, weshalb er den Wiedereinzug nicht geschafft habe. "Vielleicht hätte ich mehr Inserate schalten müssen." Die CVP habe sich das aber als kleine Partei nicht leisten können.

Mit ein Grund für das Resultat könne auch die fehlende Unterstützung der Bürgerlichen sein. "Die FDP-Wähler haben mich verlassen." Auch das gute Abschneiden der Grünen habe ihm geschadet. "Je länger der Fukushima-Effekt dauerte, desto schlechter wurde mein Resultat".

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SDA-ATS