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Fussball - Heute steht in der Super-League der zweite Teil einer Runde der Fernduelle im Programm. Leader Basel spielt in Luzern, der erste Verfolger GC gastiert in Thun und Lausanne steht unter Zugzwang.
Murat Yakin zeigte sich vor der Reise nach Luzern glücklich darüber, dass sein Kader ausreichend breit besetzt ist, damit der Trainer rotieren lassen kann. Seit die Rückrunde am 2. Februar für den Meister begonnen hat, sind die englischen Wochen zum Standard geworden. Nur zweimal hatte er in den letzten acht Wochen mehr als fünf Tage Erholungszeit zwischen zwei Partien. Am Sonntagnachmittag bestreitet der FCB den 15. Match seit der Winterpause. Der Ausfall von Captain Marco Streller, der sich im Cup-Halbfinal am vergangenen Mittwoch einen Muskelfaserriss zugezogen hat, verschärft die Situation zusätzlich.
Vor dem Europacup-Viertelfinal vom Donnerstag gegen Valencia steht also der Pflichttermin in der Meisterschaft an. Weil Luzern und Basel sich nur vier Tage zuvor im Cup schon gegenübergestanden sind, dürften am Sonntag einige Emotionen im Spiel sein. Luzerns Trainer Carlos Bernegger spricht von einer guten Gelegenheit für seine Mannschaft, sich zu revanchieren.
Basel, das seit der 10. Runde an der Tabellenspitze steht, wird vor allem von den Grasshoppers bedrängt. Die Zürcher liegen nur drei Punkte zurück und haben nach einem durchzogenen Start in die zweite Saisonhälfte Fahrt aufgenommen. Die letzten drei Partien konnten gewonnen werden, zuletzt wurde YB mit 4:0 abgefertigt. Der Respekt vor dem nächsten Gegner ist dennoch gross. Der FC Thun eliminierte GC im Cup-Viertelfinal und ist in der Meisterschaft daheim seit acht Partien ungeschlagen.
"Die Thuner haben den Vorteil, den Kunstrasen im eigenen Stadion bestens zu kennen, während die Gegner sich jeweils daran gewöhnen müssen", rief Michael Skibbe in Erinnerung. Auf dem Weg ins Berner Oberland werden der Trainer und seine Spieler einen Zwischenhalt in Baden einlegen und auf dem dortigen Kunstrasen eine Trainingseinheit absolvieren.
Der FC Zürich, der Lausanne empfängt, machte mit der Qualifikation für den Cupfinal am Mittwoch einen grossen Schritt Richtung Europacup, bekundete in den letzten Spielen aber vor allem in der Offensive einige Mühe. Seit drei Partien wartet die Mannschaft von Urs Meier auf einen Treffer. Lausanne steht vor seiner Partie in Zürich unter Zugzwang. Sieben Punkte beträgt der Rückstand auf den Zweitletzten Sion, der am Samstag in St. Gallen einen wichtigen Punkt holte (1:1). Nun dürfen die Waadtländer nicht verlieren, wenn sie vor dem Direktduell in einer Woche auf Tuchfühlung bleiben wollen.

SDA-ATS