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Festgehaltenes somalisches Regierungsmitglied in Uganda wieder frei

Dieser Inhalt wurde am 07. Oktober 2009 - 15:11 publiziert
(Keystone-SDA)

Nairobi - Der somalische Vize-Verteidigungsminister Yusuf Mohammed Siad ist am Dienstag in Uganda vorübergehend festgenommen worden. Jetzt wurde Siad nach Angaben eines Armeesprechers wieder frei gelassen.
Laut BBC begründeten die Sicherheitskräfte die Festnahme damit, dass Siad seine private Reise nach Uganda nicht den ugandischen Behörden gemeldet habe. Er sei daher für eine Befragung festgehalten worden.
"Wir haben Geheimdienstinformationen erhalten, dass er heimlich eingereist ist", sagte Armeesprecher Felix Kulayigye. "Noch vor etwa drei Monaten war er ein Aufständischer. Wir mussten wachsam sein, weil er ein Terrorverdächtiger ist." Es sei dann aber festgestellt worden, dass er kein Krimineller ist.
Zunächst war von einer Entführung des ehemaligen islamistischen Kriegsherren die Rede gewesen. Siad war einst Sicherheitschef der Rebellengruppe Union der islamischen Gerichte (ICU).
Die Gruppe war 2007 mit Hilfe Äthiopiens gestürzt worden und hatte die damalige Übergangsregierung erbittert bekämpft. Nach dem Wahlsieg des gemässigten Islamisten Sheik Sharif Ahmed Anfang des Jahres schloss sich ein Teil der ICU der Übergangsregierung an, die in Somalia unter anderem islamisches Recht (Scharia) einführte.

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