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Im Zusammenhang mit den Bauarbeiten am zukünftigen Kulturzentrum Lugano (LAC) ist ein Fall von Schutzgelderpressung ans Licht gekommen. Ein 50-jähriger Italiener wurde wegen mutmasslicher Erpressung und Ausbeutung festgenommen.

Dies teilte die Tessiner Staatsanwalt am Montag mit. Der Mann soll für ein Subunternehmen, das auf der Grossbaustelle des LAC am Luganer See tätig ist, italienische Arbeiter angeworben haben. Diese habe er unter Druck gesetzt, dass sie ihm ein Teil des Lohnes abgeben müssten, da sie sonst ihre Arbeitsplätze verlieren würden.

Das betroffene Subunternehmen sei gemäss Auskunft der Staatsanwaltschaft nicht in die Angelegenheit verwickelt. Der Italiener habe ohne das Wissen der Firma agiert. Die Löhne seien den Arbeitern regulär auf ihr Konto überwiesen worden.

Schweigen aus Angst

Es handelt sich bereits um eine zweite Festnahme auf der Baustelle in Lugano. In einem anderen Fall, der im Mai bekannt wurde, soll ein Subunternehmen Dumping-Löhne an die Mitarbeiter gezahlt und anschliessend die Quittungen gefälscht haben.

Die Staatsanwaltschaft will die Zusammenarbeit mit Gewerkschaften und Berufsverbänden verstärken, um solch mafiöse Machenschaften schneller aufdecken zu können. Die betroffenen Arbeiter würden aus Angst lange schweigen, sagte ein Mitarbeiter der Strafbehörde auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

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SDA-ATS