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Im Sudan gehen die Sicherheitskräfte vor neuen Protesten nach ägyptischem Vorbild verstärkt gegen die Opposition vor. Nach Angaben der kommunistischen Partei wurden zehn Journalisten der Parteizeitung und ein Mitglied des Zentralkomitees festgenommen.

Die Polizei hat in den vergangenen Tagen im Norden des afrikanischen Landes Dutzende Demonstrationen gewaltsam aufgelöst und Hunderte Menschen in Gewahrsam genommen. 50 Aktivisten waren am Donnerstag noch immer in Haft oder verschwunden.

Zu den Kundgebungen haben junge Menschen aufgerufen, um gegen Preiserhöhungen und die Einschränkung von Freiheitsrechten zu protestieren. Die nächste Aktion wurde am Donnerstag erwartet.

Der Sudan steckt in einer wirtschaftlichen und politischen Krise. Die Preise explodieren, und im Süden des Landes hat die Bevölkerung mit überwältigender Mehrheit für eine Abspaltung gestimmt.

Der Internationale Strafgerichtshof will Präsident Omar Hassan al-Bashir wegen Kriegsverbrechen und Völkermords in der Provinz Darfur den Prozess machen. Viele Sudanesen befürchten deshalb, Bashir könnte Massenprotest gegen seine Herrschaft blutig unterdrücken.

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SDA-ATS