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Noch lodern die Wald- und Buschbrände in der Gegend um Los Angeles. Doch sinkende Temperaturen und abflauende Winde helfen der Feuerwehr.

Günstigere Wetterbedingungen helfen der Feuerwehr beim Kampf gegen die Buschfeuer in Südkalifornien. Fast 60 Prozent der Brände im Ventura County seien eingedämmt, sagte ein Verantwortlicher der Zeitung "Los Angeles Times" am Samstag. Alle Evakuierungsaufforderungen seien aufgehoben.

Es handelt sich um den ersten grösseren Brand in diesem Frühjahr - normalerweise beginnt die Zeit der Brände erst im August. Betroffen ist vor allem der Grossraum der Metropole Los Angeles. Im Küstenort Malibu - wo viele Prominente wohnen - drohten zeitweise Luxusvillen zum Raub der Flammen zu werden.

In den ersten beiden Tagen wurden die Feuer durch hohe Temperaturen von bis zu 30 Grad sowie durch heftige Winde aus wechselnden Richtungen immer wieder angefacht. Dichter Rauch lag über der Brandregion.

Die über 1000 Feuerwehrleute konnten zeitweise kaum atmen und sich nur sehr schwer den Brandherden nähern. Auch Löschflugzeuge und Löschhelikopter sind im Einsatz.

Brandursache unklar

Am Samstag sanken die Temperaturen allerdings erstmals beträchtlich, die Luft wurde feuchter. Am Sonntag könnte es nach Angaben von Meteorologen sogar regnen.

Nach Angaben der Behörden breiteten sich die Flammen auf über 110 Quadratkilometer aus. Es habe aber keine Verletzten gegeben. Dutzende Gebäude seien beschädigt worden. Die Brandursache war weiterhin völlig unklar - in der Vergangenheit wurden ähnliche Feuer immer wieder durch Brandstiftung verursacht.

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SDA-ATS